strumcnt war, so benutzte und cvnibinirte Dieser, und fragtemehr die Erfahrung, als den Scharfsinn der Theorien. WennJener seine Feinde besiegte, in der Starke seiner genialenTaktik, der seine tapfcrn Krieger unbedingt vertrauten: sogelang es Diesem, nach schwerem Falle, durch die Liebe undden Enthusiasmus Seines treuen Volkes.
Wenn Jener seine Nation hob und berühmt machte,doch in strengen Formen zusammenhielt, so gab Dieser ihreine freie Bewegung, durch Förderling naturgemäßer Ent-wicklung. Jener bedurfte keines Nathes, denn er übersahAlle; seine Autorität allein entschied, und sein Wille warGesetz, welches Furcht und Vertrauen unbedingt befolgten.Dieser prüfte und überlegte besonnen und langsam, wogGründe und Gegengründc sorgfältig ab, benutzte den Rathlind die Einsicht der Ihn umgebenden erfahrenen Männer,und wenn solcher Gang auch langsamer war, so war erdoch sicher und schützte Ihn vor gewaltsamem Eingreifen undgewaltsamen Maßregeln. Auch in zweifelhaften Fällen war Je-ner stets kategorisch, Dieser bedingt und interimistisch, bis dieZeitdie Sache klarer herausgestellt hatte, und vermied dadurch jede,durch Uebercilung leicht zugefügte Ungerechtigkeit. Wenn Jenerin einer Zeit lebte, die dem absoluten monarchischen Principhuldigte und dem Machtgcbote des Königs, ohne sich einUrtheil darüber zu erlauben, unbedingt gehorsam war: solebte Dieser in einer aufgeregten, Alles vcntilirenden und kri-tisirendcn Zeit, der im regen Gefühl und Bewußtsein derMenschenrechte stets bei Allem auf den Lippen die Frageschwebte: „Warum, und aus welchen Gründen?" WennJener sprach: Ihr sollt! und des besten Erfolgs gewißwar: so motivirte Dieser mit Gründen seine Befehle, bewirkteUcberzeugung und gewann den freien Willen. Jener zog