Druckschrift 
1 (1842)
Entstehung
Seite
XIX
Einzelbild herunterladen
 

XIX

alle billigen und wohlwollenden Leser bitte, dieseSchrift anzusehen und mit Nachsicht zu beurtheilen.Sie bedarf derselben: ein ungewöhnlicher, erhabenerGegenstand verlangt, wenn er würdig behandelt wer-den soll, ungewöhnliche Kräfte und Talente: und diesesind mir nicht verliehen. Nur was ich geben konnte,und nach meinem Pflichtgefühl, wie nach den wieder-holten Aufforderungen achtungswerther Männer, gebenmußte, habe ich gegeben, ehrlich und treu, so gutich's noch vermochte; ^ jedoch nur Beitrage fürdas Bessere, was Tüchtigere, wie Männer, aufdenen der biographische Geist eines Warn Hagenund Preuß ruhet, künftig geben werde». Mitden raschen gewaltigen Fortschritten der Wissenschaftund Kunst in unser» Tagen kann ein alter Mannnicht mehr gleichen Schritt halten, weder in derSache, noch in der Darstellung, am Wenigsten indieser. Die pikant-plastische und prägnant-poetischeKraft, woran der Geschmack unserer Zeitgenossen inneuen und den neuesten Memoiren gewöhnt und ver-wöhnt ist, wird man in dieser Schrift nicht finden.Das Alter liebt das Einfache in kunstloser Gestalt:und dieß beruhigt mich nun auch wieder, dem hohenBilde gegenüber, in welchem wir Alles rein und ein-fach ohne erborgten Schmuck erblickten.

b»