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und tief, und dabei ein Feind von allen leeren, über-flüssigen, unnützen Worten, die Er „Redensarten" und„Parliren" nannte, war es oft, als ob es Ihm nicht derMühe Werth sei, zu sprechen: Er blieb dann wortkarg,und sprach bei vermischt e r U mgeb u n g sententiös,nicht mehr, als eben erforderlich war. Auch fehlt denmeisten Menschen die Unbefangenheit, Ruhe und Gegen-wart des Geistes, um mit hohen regierenden Herrenleicht und natürlich reden zu können: wo aber der Königein serviles, eeremoniöses, peinliches Wesen sah undkeine Anknüpfungspunkte fand, da brach Er schnell abund befriedigte dann die Erwartung nicht. So istes gekommen, daß besonders in den früheren JahrenSeiner Regierung fast allgemein, vorzüglich in denEindrücken, die Er auf Seinen Reisen zurückließ, sich' die Meinung von Ihm verbreitete: Er habe ein ver-schlossenes Gemüth, und die Gabe der Rede, die aneinem Herrscher so wünschenswerth und schön ist,mangele Ihm. Aber man hat darin sehr geirrt undIhn auch in dieser Beziehung, wie früher in mancheranderen, ganz unrichtig beurtheilt und verkannt.
Der hochseligc König war der gemüthlichsteMensch, den man sich denken kann: aber das Ge-müthliche findet seinen Anklang nur in der Sympa-