gewaltig und einzig, daß, soll auf diesem Gebiete nachder Forderung der historischen Wissenschaft und nachdem Bedürfnisse unserer Zeit Befriedigendes geleistetwerden, das Quellen-Studium vieler Jahre dazu er-forderlich sein würde. Die Welt hofft und das Va-terland erwartet ein solches pragmatisches Werk vonHistoriographe», die demselben gewachsen sind, undihm in Begeisterung das Herz zuwenden.
Jeder, auch der kleinste Beitrag dazu ist will-kommen und mit Dank anzunehmen, wenn er histo-risch-wahre Züge zu dem Lebensbilde des Unvergeß-lichen enthält und es verdient, in dasselbe aufgenom-men zu werden. Der Beitrag, der in dieser Schrifterscheint, ist geschöpft größtentheils aus dem Privat-leben des Königs, wie der Verfasser, der Ihm inamtlicher Beziehung, als Sein Hofprediger, über ZUJahre bis an Sein Ende nahe stand, vielfach Gele-genheit hatte, es ganz in der Nähe anschaulich kennenzu lernen. Darum hat es diese Schrift nicht zu thunmit den großen Begebenheiten, die unter Seiner Re-gierung sich zutrugen; sie erzählt nicht vom Kriege,von verlorenen und gewonnenen Schlachten, nicht vonPolitik und ihren Conflicten, nicht von Gesetzgebungund Staatsverfassung; aber sie läßt uns einen Blick