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Er nicht Wohlthatcn spendete; keinen Annen konnte Er sehen,dem Er nicht Gutes that; im Stillen, heimlich und unbe-merkt, gewährte Er Hülfe; keine gegründete Bitte ließ Erunerhört; besonders war Er verwaisten Kindern ein helfenderVater. Man erstaunt über die sehr große, nicht zu berechnendeAnzahl von Geschenken, die Er in Seinem öffentlichen undPrivatleben machte. Er wurde nicht müde, Gutes zu thun.Er glaubte sich nur für Andere da. Erfreuen, Ucbcrraschcn,Helfen, Trösten, war Seine Lust und Freude. Wer das mitansah und erfuhr, fürchtete oft, Er würde sich erschöpfenund nicht mehr können. Aber Er erschöpfte sich nicht; Erwar und blieb im Vollen; nicht nur vermehrte Er das Ver-mögen des Staates, sondern auch Sein eigenes, so daß Ernicht nur Seinen treuen Dienern, sondern auch Vielen, denenEr wohlgewollt, ansehnliche Legate, die Er in Seinemeigenhändig geschriebenen Testament selbst genannt, aussetzte.Aber der Segen Gottes war mit dem Bewährten allewege.Er hatte es wohl verdient, daß es Ihm, der so lange gelitten,nachher wieder gut ging. Demüthig froh sagte Er in derFreude über Seinen Rcichthum: Der Segen Gottes machtreich ohne Mühe und der Herr giebt's den Seinenim Schlafe.^
Den Segen Gottes sah Er aber im Hause und Landenicht bloß im materiellen Glück und wachsenden Wohlstande,sondern mehr noch im Fortschritt und in der Vervollkomm-nung Seines Volkes. Die Hindernisse derselben hatte Er ausdem Wege geräumt und eine freie, offene Bahn gemacht, dieallen Ständen und Lebensarten, jedem Berufe heiter vorAugen lag. Die Vorurtheile und Vorzüge der Geburt warenvernichtet; dem Landmann, sonst ein Sclave, war die Be-freiung von drückenden Lasten und Servituten gegeben, die