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muß, wenn ein ganzes Volk diesen eingepflanzten Trieb derAnhänglichkeit verlieren soll.
Bald schwächer, bald stärker, je nachdem der Landes-herr war, offenbarte nach den Zeitumständen, besondersin Tagen der Noch, sich diese liebevolle Anhänglichkeit anden regierenden Herrn als National-Grundzug in dem Cha-rakter der Preußen und nie verlor er sich ganz. Vorzuglichstark war er in Worten und Thatcn nach der Zeit des Drei-ßigjährigen Krieges unter dem christlichen, hcldcnmüthigcnGroßen Kurfürsten Friedrich Wilhelm und zur Zeit desSiebenjährigen Krieges unter Friedrich dem Großen. MitJenem hat König Friedrich Wilhelm lll. eine im Ge-müthe verwandte frappante Aehnlichkeit; mit Diesem abergar nicht; divergent in herrschenden Gefühlen und herrschen-der Lebensweise, und darum sich ganz unähnlich, tritt dennochdie Ehrfurcht und Liebe des Volkes, als es darauf ankam,für Beide sichtbar in Thatsachcn hervor, aber auf eine ganzverschiedene Weise. Friedrich der Große bewirkte Großesdurch sein Genie, sein combinirendcr muthigcr Adlerblickübersah das Ganze, sein Uebergcwicht machte sich geltend;und wie seine Organe es respcctirten und thatcn was er be-fahl, so vertraute ihm die Masse. Er, sein Individuum,war der Mittelpunkt, von dem Alles ausging, und der Sol-dat folgte ihm, weil er furchtlos und persönlich tapfer stetsvoranging. „Er hat's so gewollt und befohlen!" dasreichte hin, um Einen Willen und Einen Tact zu erzeugen.Er war die Sonne, und Alle um ihn her, nah und fern,Planeten, welche sich um ihn bewegten. Wenn auch inseiner nächsten Umgebung besonders der gemeine Mann ihnpersönlich liebte, so ging doch Furcht vor ihm her, denn er