Druckschrift 
3,2 (1846)
Entstehung
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Dunkelheit und in ihrem ganzen Lichte ganz vorzüglich her-vor in dem Leben des Königs Friedrich Wilhelm III.

Blicken wir zurück auf den Punkt, wo Er SeineLaufbahn begann, und auf den Augenblick hin, wo Er sieschloß: so liegt die lange Reihe von 79 Jahren vor uns;aber diese lange Reihe mit Einem Blicke übersehend: wasist sie anders, als eine Verkettung von Umständen, welchedie weise, absichtsvolle, gut benutzte Führung enthüllen, denedlen Menschen und den guten König auszubilden? MancheFehlgriffe und Mißgriffe mögen auf dieser Lebensbahn ge-schehen sein, denn auch ein König kann dem Loose derSterblichen nicht- entgehen, nnr dnrch die Erfahrung weisezu werden; aber Er ist durch die Erfahrung klug, weise undgut geworden, klug, weise und gut, wie nur wenige Men-schen es werden. Er ist es geworden auf Wegen und durchMittel, die radical sind, nicht zum Scheine, sondern in derWirklichkeit, wahr und wahrhastig. Es ist unnütz und ver-geblich, es geziemt Keinem, zu fragen:Konnten die Fehler,welche dem ominösen Jahre 1899 vorangingen und be-gangen wurden, nicht vermieden werden, und sind die langenund schweren Leiden, die daher entsprangen, nicht selbstverschuldet?" Niemanden haben sie stärker und zerschmet-ternder getroffen, als den König selbst; in Seiner Personlag der Mittelpunkt des ganzen gräßlichen Unglücks. AberSeine Erniedrigung wurde in stiller und weiser Benutzungdie Ursache einer Erhöhung, die nur auf diesem steilenWege siegreich errungen werden konnte, so daß Alles besserwurde, als es war: und hinterher sieht man ein, daßAlles so kommen mußte. Der Mensch ist, was dieVerkettung und den Gang seiner Schicksale betrifft, sowohl