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den nach dem Riesengcbirge, wo Er zu Mittage sein wollte.Glücklich und fröhlich kamen Alle an und man srcuctc sichder schönen Aussicht. Im Freien aß man zwar frugal, aberdoch sehr gut, besonders mundeten die großen frischen Forcl-len. Der König war im Kreise Seiner Kinder ungemeinheiter und die Unterhaltung war lebendig und rasch. Ganzzufrieden mit der freilich vorher bestellten Bewirthung, wollteEr dem Wirthe thätig danken und schickte einen Adjutantenhin, um ihn zu holen. Statt seiner kam aber, sonntäglichangezogen, die Wirthinn. Der Konig dankte; fragte aber dieWirthinn: „warum der Ehemann nicht käme?" „Ach!" ant-wortete die Frau, „bei dem war es schon diesen Morgen um9 Uhr halb 7, und heute, da er den König und die König-liche Familie bewirthcn sollte, ist es mit ihm vor Freudetoller gewesen, wie je." Der König sagte: „Diesen Morgenmn 9 Uhr war es schon halb 7 mit ihm? Das versteh ichnicht, — was heißt das?" „Das heißt," sagte die Frau,„hier zu Lande gesprochen: er war besoffen; und um EuerMajestät nicht lästig zu werden, habe ich ihn einsperrenmüssen; er schläft jetzt seinen Rausch aus." Man lachtedarüber herzlich, und die Redensart „halb 7 Uhr" wurde nundas Stichwort der Unterhaltung. Wenn Jemand in derGesellschaft Etwas sagte, was nicht ganz passend war, sohieß es immer: „Bei Dir ist es wohl halb 7 Uhr?" undNiemand war erfinderischer und überraschender in dieser An-wendung, als der König und der Kronprinz. Dieser Scherzwurde auf dem Rückwege sortgcsponncn und das Ganze be-wegte sich sehr geistreich darum. In solcher fröhlichen Un-terredung kam man durch ein Dorf, und der Weg ging amHause des Ortspfarrcrs vorbei. Hier stand in iioutikeuU-du« der Geistliche, und in einer zierlich gesetzten Sprache