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3,2 (1846)
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reichen und selbst hungern, daß das Wasser ihnen dnbei inden Mund kommt, das ist grausam. Soll und darf nichtwieder geschehen. Menschen, die mir dienen, müssen es auchgut haben."

Zs.

Als die Fürstcnthümcr Ansbach und Baircuth an Baiernübergingen, blieben mehrere Altprcußische Beamten dort zu-rück. Gras M., zu ihnen gehörend, fand es peinlich, mitdem Könige von Preußen in Karlsbad 1817 zusammenzu-treffen und ging Ihm deßhalb aus dem Wege. Dicß be-merkte der König; Er ging dem Grafen nach, holte ihn einund redete ihn an. Zm Laufe des Gesprächs sagte derKönig: „Es freuet mich, zu hören, daß die Ansbachcr undBaircuthcr ihre Anhänglichreit an meine Person bewahrthaben. Können es aber nicht besser thun, als durch Treueund Ergebenheit für ihre jetzige Regierung, die es so wohlund gut mit ihnen meint. Sagen Sic das, wenn Sic nachHause kommen. Jetzt könnte ich dem Fürstenthum eine sogute Lage, wie sie früher hatten, nicht mehr schaffen; siemüßten die Lasten meiner übrigen Unterthanen mittragen,und die sind leider schwer! — Warum sind Sie mir aberausgewichen? Haben mir ja nichts Ungerechtes gethan undich Ihnen nicht. War gut, daß Sie in Baircuth blieben;das Land braucht Beamte, welche es lieben und die Ver-waltung kennen. Ucberhaupt hat jeder Staatsdiener doppeltePflichten: gegen den Landcsherrn, und gegen das Land.

Kann wohl kommen, daß die bisweilen nicht vereinbar sind, »und treten Collisioncn ein, — dann ist die Pflicht gegen dasLand die höhere. Dieses ist da, nicht des Regenten halber,sondern solcher soll seine Schuldigkeit thun wegen der Unter-