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Schon oft ist erwähnt worden, daß der König vorzüglichdie Grafschaft Mark und die Markaner liebte; und das warvorzüglich daher gekommen, daß sie, wenngleich in unglück-licher Zeit förmlich abgetreten, Ihn doch nicht vergessenkonnten, und Solches Ihm bei jeder Gelegenheit bewiesen.Zu Seinen oft gebrauchten Sprichwörtern gehörten auchvorzüglich solche, welche die Untreue als etwas Schlechtesdarstellen, dagegen die Treue und Anhänglichkeit hervorhebenund preisen. Ost hörte man Ihn sagen: „Freunde in derNoth gehen hundert auf ein Loth". „Seine Freunde lerntman im Unglück kennen". „Nein und treu wie Gold!"Gern wandte Er dieß lobrcdend auf die Markaner an. Diesewohlwollende Gesinnung sprach Er im vorliegenden Falleauf eine nicht gewöhnliche Weise aus; man erkennt auch indiesem kleinen Zuge wieder Seinen Charakter.
Ein ehemaliger Unterossicicr Sondcrmann, Inhaberder silbernen Medaille, brachte selbst aus der GrasschaftMark seinen groß und schön gewachsenen Sohn nach Pots-dam zur Garde, und zwei Jahre nachher wieder zwei andereseiner wackeren Jungcns. Der König, dem diese Anhäng-lichkeit gefiel, schenkte ihm dießmal 14 Friedrichsd'or undfreie Rückreife. Im nächsten Jahre durch eine Stadt inWcstphalcn kommend, bemerkte der König in der drängendenVolksmenge einen Bauer, der sich durcharbeiten und Bahnmachen wollte, aber von einem Gensd'armen abgehaltenwurde. „Durchpassiren!" sagte der König. „Kenne denMann! Wie geht's, Sondermann?" — „Mir geht's gut;
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