Druckschrift 
3,2 (1846)
Entstehung
Seite
465
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sahen, wissen, wic reich es, vorzüglich auf der Pfauen-Inselund in dein stillen ländlichen Paretz, an Sccncn der Artwar, die Er natürlich nicht herbeiführte (sie mißlingen, wennman sie herbeiführen will), sondern wo sich Alles von selbstmachte und Er sich hingab, wic Cr war. Ein solches Lebens-bild bildete sich im Freien, im Walde zu Grunewald, einemanmuthigcn Jagdschlösse bei Berlin, zwischen Charlottenburgund Potsdam. *)

Bei dem prächtigen Hcrbstmanocuvre zu Grunewald,dem viele auswärtige Fürsten, unter diesen namentlich derKaiser von Nußland Nicolaus mit seiner Familie, beiwohnten,begaben sich nach der Revue die hohen Herrschaften amAbend zu Fuß in das Lager. Dasselbe war unter den hohenBäumen aufgeschlagen und sein buntes Leben wogte in großerAbwechselung hin und her. Die Truppen bivouaqirten unddie Soldaten hatten alle den König sehr lieb; sie nanntenIhn den „guten alten Herrn", der ein zutraulicher Bater unterLandeskindcrn war. Mit Seiner Umgebung stand Er stillvor einer Cvrporalschast, die mit dem Kochen beschäftigtwar, worin sie sich nicht stören ließ, und im Schälen derKartoffeln sehr behende war. „Das machen die Leute sehrgeschickt, wic eine pcrfccte Köchinn!" sagte der König, undfragte dann die jüngeren Prinzessinnen, Seine Enkelinnen:„ob sie auch schon Kartoffeln geschält hätten?" Sie ver-neinten dieß; und als der Königliche Großvater lächelnd

Nach der mündliche» Mittheilung des Obriste» von Malakowsky,der als damaliger General-Adjutant Augenzeuge war.III. 30