Druckschrift 
3,2 (1846)
Entstehung
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kenne meine Leute! Nun denn, jetzt muß dem Manne ge-schrieben werden, daß aus den und den Gründen (die derKönig ausführlich entwickelte) er in der Armee nicht fernerconservirt werden könne, ihm also ein Unrecht nicht ge-schehen sei. Uebrigcns da ich in Erfahrung gebracht, daßer seine Tochter verheirathcn wolle, so schicke ich ihmFricdrichsd'or zur Aussteuer; wolle auch seinem Schwieger-söhne, bis er eine Compagnie bekäme, jährlich die nöthigeZulage aus meiner Tasche geben." „Und wie," sängt nacheiner Pause Witzlebcn wieder an, „befehlen Ew. Majestät,daß es mit dem Orden gehalten werden soll?" — »Nun,"sagt der König lächelnd, »legen Sie ihn nur ohne Weitereswieder bei; ich denke er wird ihn nun wohl behalten."

AA.

In einem wohl geordneten harmonischen, ruhigen Ge-müthe, wie dem des Königs, fand sich mit der Einfalt derSitten ein gewisser patriotischer Sinn, der schlicht und na-türlich aus Seinem Innern hervorging, und der einen umso tieferen Eindruck auf verwandte Herzen machte, da er oftmit Königlicher Pracht umgeben war. Durch dieselbe gingder Hohe Herr, der ihrer nicht bedurfte, wie wenn sie garnicht da gewesen wäre, unbefangen und ruhig. Nie und niewar Er ein Anderer, immer Derselbe, in der glänzendstenUmgebung, wie in Seiner Familie im gewöhnlichen be-quemen grauen Ueberrock. Es bildeten sich darum oft auf-fallende Contraste, in welchen sein Bild um so interessanterwird. Unwillkührlich wurde man da erinnert an die identischeZeit der Patriarchen, wo der reiche Emir mitten in seinemWolke als ein Hausvater dastand. Diejenigen, welche denKönig umgaben und Ihn täglich in Seinem häuslichen Leben