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nicht mochte und wollte, trat zurück. Kein Freund vonleeren und gewandten Worten, sagte Er kurz und bündigSeine wahre Meinung und überließ die Ausführung demStaats-Kanzler. Er sprach, besonders bei abgesandten, wich-tigen Männern, rhapsodisch und abgebrochen, und wenngleichman Seine sittliche Würde ehrte, so hatte man doch vonSeiner Intelligenz und Energie eben keine vorthcilhasten,wenigstens keine großen Begriffe. Aber Alle, welche sodachten, — und die Meisten dachten so, — irrten sich.Die Minister, welche Ihm nahe standen und Ihn oft hörten,wenn Er lange sprach, wußten es anders; aber man glaubteihnen nicht und hielt ihr Urthcil nur für Aeußcrungcn der Klug-heit. Der Staats-Kanzler Fürst Hardenberg war aller-dings ein kluger Mann, der sich verstellen konnte und dasSimulircn verstand; aber gegen den König verstellte er sichnicht, und die tiefe Ehrfurcht, die er stets für den durch-dringenden Verstand und das reine Herz seines KöniglichenHerrn offen an den Tag legte, war der wahre, ungeschminkteAusdruck, wie seines Mundes, so auch seiner wirklichen Uebcr-zcugung. Er ehrte Ihn nicht nur als seinen Herrn, Er wardieß auch wirklich; jede fürstliche Anwandlung verlor sich vorSeiner stillen einfachen Königlichen Größe; von Ihm gingenalle leitenden Ideen aus, Er war ihr Urheber, und demStaats-Kanzler gebührt nur das allerdings große Verdienstder gewandten Ausführung. Hardenberg, ein „Frühlings-säuscln", sympathisirtc nicht mit dem „Sturmwind" Stein;aber auch Dieser sagte: „Der König ist der Geschcutcstc vonuns Allen, ohne es zu wissen". Aber Er wußte recht gut, wasEr wollte und sollte; doch war es Ihm genug, wenn nurdas Gute geschah, und Ihm, der nichts vom Klappern ver-