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3,2 (1846)
Entstehung
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Benutzung aller Veränderungen und Verbesserungen, die dasGemeinwahl betroffen, aus, und an der Spitze derselben standund steht der wackere Oberbürgermeister Franckc, dessen derKönig gern und oft gedachte und den Er einen Oberbürger-meister nannte Nomine il staut. Dieß sind Seine eigenengebrauchten Ausdrücke.

Ganz besonders aber interessirte Ihn der alte prächtigeDom, und Er stand oft sinnend still im Anschauen diesesgroßartigen antiken kirchlichen Gebäudes. Ungern bemerkteEr den verderblichen Einfluß, welchen die Zeit in langerDauer auf dasselbe geübt, und Seinem Grundsatze treu,keine reife *) Sache halb, sondern sie ganz zu thun, ent-schloß Er sich, der Restaurator des alten Doms in Magde-burg zu werden. Er wußte, daß solche gründliche Wieder-

Nicht ohne Grund ist hier die Sache eine reife genannt.Man hat sehr oft dem Konig Friedrich Wilhelm III. den Vor-wurf gemacht, Er sei ein schwankender, unentschlossener, incon-scqucntcr Mann gewesen, von halben Maßregeln. Wennirgend ein Vorwurf ungcgründct ist, so ist es dieser. Freilichkommt in Seiner Regierung, vorzüglich in den unglücklichenJahren I8W1813 Manches vor, das so aussieht, Vieleswas interimistisch, also nur halb war. Aber man vergißt dabei,daß diese böse Zeit, zwischen Hangen und Würgen, keine kathc-gorischcn Entschlüsse zuließ, und man, weil man es mit einemfalschen, hinterlistigen Gegner zu thun hatte, lavircn und einebessere Ordnung der Dinge abwarten mußte. Unter solchenUmständen ist Häsitircn und Hinhalten das Rechte, und Wci^hcit, nichts zu thun. Bis zum Jahre I8M und von ,813an hat Friedrich Wilhelm III. sclbstständig überall in wichtigenDingen gehandelt, und in dem, was Er wollte und für Rechterkannte, war und blieb Er so fest und ganz, daß Er gar nichtsnachgab: so kennen Ihn Alle, die Ihm nahe standen, und wei-land Napoleon nannte Ihnstätsch".