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taris und nnvnli«, als die Kirchliche Baukunst, und wie EraufScinen Reisen jede am Wege liegende Kirche in Augenscheinnahm, so suhr Er oft viele Meilen um, um eine merkwürdigezu betrachten. Daun stand Er nachdenkend still; hefteteSeine Blicke auf die einzelnen Thcile, componirtc das Ganze,freute sich der Symmetrie, die Er im Inneren und Aeußcrcnwahrnahm, und bemerkte es gewiß, wenn bei geschehenerReparatur das hinzugekommene Neue nicht mit dem ursprüng-lich Alten von einem Tone war. Die Erinnerung an dasGesehene war und blieb Ihm treu; gern sprach Er noch nachJahren davon, und' beachtete Alles so genau, daß es Ihmnicht entgangen war, wie die große Kirche zu Hamm unddie Wicscnkirche zu Soest (in pvntis) von einem seltenenhellgrünen dauerhaften Steine erbaut war.
Vorzüglich lieb war und blieb Ihm die alte herrlicheStadt Magdeburg mit ihren vielen Thürmcn und Kirchen.Gern verweilte Er mit der Königinn Luise in der dortigenbiederen Einwohnerschaft. Beim Anblick ihres Wohlstandes,des regen Lebens auf den Straßen, der zum Theil altenHäuser noch aus der Zeit des 30jährigen Krieges, des breitenWeges, des Fürstenwalles, der still majestätischen Elbe, undSeiner am Domplatz gelegenen schönen Wohnung, war Ihmwohl. So war es schon vor 1806; nach dieser, 7 schmach-volle Jahre dauernden Zeit war Ihm durch die freie Ucber-gabe der Stadt freilich dieselbe zuwider; aber da sich dabeiSein Unwille vorzüglich auf den längst verstorbenen Com-mandantcn, nicht auf die unschuldig und immer patriotischgebliebene Bürgerschaft bezog, so trat von I8I4/I3 vor derneuen herrlichen Zeit die alte in den Hintergrund und ihrerund ihres Elendes wurde nicht mehr gedacht. Magdeburgzeichnete sich vorzüglich durch richtige Auffassung und