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3,2 (1846)
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kannte und befolgte den Spruch des weisen Königs Salomo:Schweigen und Reden hat seine Zeit." Zur rechten Zeitwar Seine sonst gebundene, schwere Zunge, gelöst und frei,so daß Seine Rede sich wie ein Strom ergoß. Auch Fol-gendes beweiset dieß und verdient bekannt und aufgehobenzu werden.

Die freiwilligen Jäger, welche in Folge des König-lichen Ausrufes vom 3tm Februar 1813 nach Breslau eilten,um bei der Garde einzutreten, wurden im dortigen König-lichen Schlosse abtheilungsweisc Seiner Majestät vorgestellt.In der Regel richtete der König zuvörderst einige Fragenan jeden Einzelnen, und ließ dann eine längere allgemeineAnsprache folgen. Gewiß werden sich noch Viele erinnern,wie der Hochseligc Herr jene feierlichen Momente zu benutzen,und überhaupt, wo es galt, überaus herzgewinnend und wahr-hast ergreifend zu reden verstand. Davon war auch ich")Zeuge, bei einer der letzten dieser Vorstellungen. Mirganz nahe stand, der Achte im Gliede, ein sehr kräftiger Mannvon etwa 39 Jahren, aus der damals zum Königreiche Wcst-phalcn gehörenden Altmark gebürtig, welcher mit völligerTaubheit behastet war. Dek König, das nicht wissend, wun-derte sich, auf die an ihn gerichteten Fragen keine Ant-wort zu erhalten; als aber der Ihn begleitende Adjutantdie Ursache des Schweigens anzeigte, betrachtete der König

den kirchlich-religiösen Verhältnissen, in welche ich zu Ihm über30 Jahre zu stehen die Ehre hatte, Ihn kennen gelernt, ctr. dieVorrede zum l. Theil, S. 12IS.

Der damalige freiwillige Jäger, der jetzige Waisenhaus-PredigerMarius zu Potsdam, von welchem, als Augen- und Ohrenzcuge,die ganze Erzählung herrührt.