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blickte Knauserei durch: aber der glänzendsten Herrlichkeitstand und ging doch zur Seite die ordnende, den ganzen ,
Königlichen Haushalt leitende Hand. Alles blieb in seinenGrenzen; Keiner, auch nicht Einer, überschritt, auch wenn eres konnte, dieselben, und das Ganze hatte innere und äußereHaltung; man war in der Nähe Dessen, der durch SeineMäßigkeit und Mäßigung imponirte. Es giebt wenige Men-schen, vorzüglich unter Vornehmen und Begüterten, die sichdem Genüsse einer reichen Tafel so wenig hingeben und sichihrer auch bei Tische so klar und ruhig bewußt bleiben, alsKönig Friedrich Wilhelm III. Wohl wußte Er, was Erals Herrscher Seiner Stellung und Umgebung schuldig war;aber für Seine Person vermied Er in Kleidung, Speisen,Getränken, Dienerschaft, Equipagen und Ameublcmcnt, allenAufwand. Er hatte dabei die Ihm unbequeme Idee: daß ErAlles theurer bezahlen müsse, als jeder Andere. Er irrte auchdarin nicht; aber oft vergaß Er, daß dieß in Seinem Kö-niglichen Rcichthume lag, von dem jeder Arbeiter, sobald sichihm dazu Gelegenheit bot, zu gewinnen suchte.
') Es liegt in der Natur der Sache, in der Ordnung der Dinge,und in der Selbst- und Habsucht des Menschen, daß ein KönigAlles, wenn es auch nicht besser ist, theurer bezahlen muß, alsjeder andere Privatmann. Alles, was der hohe Herr hat, be-sitzt und genießt, geht, che es zu ihm kommt, durch viele Hände,die nicht immer rein sind, und es ist gewiß, daß man durchviele Diener schlechter bedient ist, als durch Einen, den mancontrolircn kann. Möglichst wenig wurde König FriedrichWilhelm III. von zahlreicher Dienerschaft hintcrgangen, weilEr mit der ernsten Würde eines Regenten die freundliche Gütedes edle» Menschen verband, also die Herzen zugleich gewann,und man Ihn ebenso sehr liebte, als Ehrfurcht vor Ihm hatte.Bei Seinem Ahnherrn König Friedrich Wilhelm I. war es