Druckschrift 
3,2 (1846)
Entstehung
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Innerhalb 8nirs - sorrci lag an der Grenze und demWege, der nach Eichow und dem Neuen Palais führt, mittenzwischen Wiesen des Königlichen Parkes ein kleiner nur einigeMorgen betragender Fleck, welchen der rechtmäßige Besitzer,ein benachbarter Eigcnthümcr eines Weinberges, als Kohl-garten benutzte. Offenbar war dicß ein Uebelstand, auf wel-chen der Hofmarschall Baron von Maltzahn *) den Königaufmerksam zu machen hatte. Da man eine weitere Aus-dehnung, neue Anpflanzungen und Verschönerungen des Kö-niglichen Gartens bezweckte, so wurde der Besitzer diesesmitteninne liegenden Fleckes befragt:ob er ihn verkaufenwolle?" und es wurde mehr als er wcrth war dafür geboten.Derselbe war aber dazu nicht geneigt, auch dann nicht, als mannoch mehr dafür bezahlen wollte. Offenbar mischte sich indiesen Handel nun, wie es zu gehen pflegt, Caprice, sowohlvon Seiten derer, die dieses Grundstück gern haben und demGanzen als homogen es einverleiben mochten, als vonSeiten des Eigcnthümcrs, der es nicht fahren lassen wollte.Die Zumuthung, noch eine größere Kaufsumme zu bieten,wies der König mit der Bemerkung zurück:Man kannauch Gold zu thcuer kaufen; und muß nicht Alles,was man bezahlen kann, haben wollen." Aber derKönigliche Herr wurde entrüstet, als man Ihm sagte: Ermöge und könne nach dem Gesetze der Appropriation sich inden Besitz des Grundstücks setzen und dem Eigcnthümcr nurdie von der Behörde ausgemitteltc Taxe bezahlen.Was?"sagte Er:das Gesetz der Appropriation umfaßt nur solche

Nach seiner eigenen mündlichen Mittheilung.