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großen Bühne wie in Berlin sich von denen einer kleinenwandernden Gesellschaft unterscheide; beschrieb die geordneteThätigkeit des Königs während des ganzen Tages, und be-wies ans dieser die Nothwendigkcit einer geistigen und körper-lichen Erholung, die um so natürlicher sei, als der König siein Mitten Seiner Untcrthancn genösse. So suchte er fort-schreitend entwickelnd den Ungrund jener Besorgnisse dar-zustellen, und berief sich auf das vorwurfsfreie, tadellosePrivatleben des Königs, als Gatte, Vater und Hausherr,um zu zeigen, daß die Neigung für das Theater sich sehrwohl mit wahrhaft religiöser Gesinnung vertrüge. Als wich-tiges Argument wurde hervorgehoben, daß ein König gar keinanderes Mittel habe, die Sitten des Volkes, die mancherleiConflicte des geselligen Lebens, das Streben und Regen indem beschränkten Wirkungskreise der Familien kennen zulernen, sich mit den Beschwerden, Freuden, Klagen, Bestre-bungen der ihm fernstehenden Stände bekannt zu machen, alsdie Anschauung auf der Bühne, dem trcuestcn Spiegelbildc desLebens."'— Mit den Darstellungen des Theaters bleibt derBeschauer stets in Kenntniß der Zeit-Regungen, der Litteratur,des Kampfes alles Edlen und Schönen gegen das Negative.Ja die Bühne ist für den Fürsten eigentlich der einzige naheund vertrauliche Annäherungspunkt mit dem eigentlichengeistigen und materiellen Leben des Volkes, ohne die Nackt-heit desselben, und veredelt durch die Hand der Kunst. Nurbevorrechtete Stände umgeben die Person des Fürsten, inihnen findet sich nichts von jenen Bedürfnissen und Regungender großen Mehrzahl, und finden sie sich, so treten sie durchAbgcschliffenhcit der äußeren Form, stetes Ucbcrwachen derAeußerung, nicht so kenntlich hervor. Auf der Bühne abertritt ihm volle Wahrheit entgegen. Hier sieht er die Schleich-ili. 24