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3,2 (1846)
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auszeichnete, so wenig hatten die von Ihm zu hoffen, überdie Er in sittlicher Hinsicht Unvorthcilhaftcs hörte, die Ihnmit Bitten um Ordnen ihrer zerrütteten Verhältnisse bc-heiligten, und wenn ihre Bühnenbcfähigung auch die bedeu-tendste war. Uebcrschätzcn der eigenen Leistungen unddarauf begründete Ansprüche wakcn Ihm besonders zuwiderund fanden selten Erhörung bei Ihm."

Da Er sehr wohl wußte, daß ein ungünstiges Urtheilüber einen Schauspieler aus Seinem Munde leicht die ganzeStellung und künftige Existenz desselben gefährden konnte, sowar es höchst selten, daß Er ein solches aussprach; im Gc-gcntheil war Er stets bemüht, irgend eine kleine Verdienst-lichkeit, eine Begabtheit auch des unbedeutendsten Schauspielersaufzufinden und heraus zu heben. Als bei Gelegenheit derZusammenkunft mit dem Kaiser von Rußland in Schwedtdurch die verspätete Ankunft des Kaisers die dort anwesendenSchauspieler der Königlichen Bühne gezwungen wurden,einige kleine Stücke ohne Decorationcn, ohne Kostüm, ohneRollen und Buch, fast ganz ex tempore zu geben, sprachder König selbst ihnen sogar während der Vorstellung Muthzu; meinte, man möchte sich nur nicht ängstigen, denn Erwisse sehr wohl, daß die Schauspieler es Ihm überhaupt nurzu Gefallen thäten, und ließ sich in der That die aller an-spruchlosestc, in ihrer Aermlichkeit und Ungelenkigkeit geradezulächerliche Unterhaltung gefallen."

Dagegen nahm Er in Kalisch 1835, wohin der Kaiserebenfalls eine Anzahl von Schauspielern der Hofbühnc hattekommen lassen, gar keine Notiz von ihnen, da Er selbst dortGast war. Während der König in Schwedt fast in jedem