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in dem lieben Teplitz besuchte Er das Theater, wenn auchnur auf kurze Zeit. Abwechselnd wohnte Er den Vorstellungenin den Königlichen Theatern und dem Königsstädtsschcn bei.Besondere Vorkehrungen für Seine Bequemlichkeit in derkleinen Seitcnloge gestattete Er nicht; ja in den KöniglichenTheatern entbehrte Er geradezu mancher Behaglichkeit, die beidem häufigen Besuche desselben engen Raumes so natürlich undleicht herzustellen gewesen wäre. Nie war Er ganz alleinin Seiner Loge; entweder erhielt eins der Königlichen Kinderoder deren erlauchte Gattinnen die Erlaubniß, dieselbe zu be-suchen, oder die Fürstinn von Liegnitz saß, dem Publicumsichtbar, in der Mitte derselben. Der Kaiser von Rußland, so-wie die Großhcrzogc von Mecklenburg-Schwerin und Mecklen-burg-Strelitz, erschienen während ihrer Anwesenheit in Berlinmeist in der Nähe des Königs, und nur bei besonders festlichenGelegenheiten betrat der König, selbst in großer Uniform, diegroße Königliche Mittelloge; hielt aber selten bis zum Schlüsseder Vorstellung in dieser aus, sondern zog sich gewöhnlichnach dem ersten Act in die kleine Seitcnloge zurück, wo Erdie engende Uniform mit dem bekannten bequemen Militair-Ucberrock vertauschte und so der übrigen Vorstellung behag-licher beiwohnte."
„Das Nepertoir der Vorstellungen für die nächste Wochewurde stets von dem General-Intendanten vorher zur Geneh-migung eingereicht. Der König pflegte zu streichen, wasIhm nicht gefiel, und auch wohl irgend ein lange nicht ge-sehenes Stück zu befehlen. Wurde eiir Stück zu oft wieder-holt, um den Wünschen des Publicums zu genügen, so be-suchte Er an solchen Abenden vorzugsweise das KönigsstädtsscheTheater, oder befahl ein kleines Schauspiel in Potsdam.Nie trat Sein Wunsch oder Befehl den Wünschen des Publi-