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3,2 (1846)
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konnte der König Seine Gäste dein Wolke, das Volk SeinenGästen zeigen; hier genossen Alle gleich; hier zeigte sich jeneskindliche, fast vertrauliche Verhältnis das der König mit derOcffentlichkeit verband, am Frcicstcn; hier war die Kunst derMittelpunkt des Genusses; hier konnte Königliche Pracht sichohne Verschwendung zeigen. Lärmende Freudenbezcigungcn,die der König so sehr vermied, gaben sich hier nicht kund; —eine Versammlung aus allen Ständen, deren Anwesenheit inder Nähe des Königs eine berechtigte und darum behaglichewar, eine bestimmte Sitte in Regung und Bewegung sahman hier. Alles das sagte dem Sinne des Königs zu, undso bildete sich die Neigung für das Theater und die damitin Verbindung stehenden Vorgänge immer mehr aus, bissie endlich mit zunehmendem Alter das Recht der Gewohn-heit über Ihn gewann."

„Nicht ganz richtig ist die Angabe im ersten Theile desEylert'schen Werkes, daß der König durch Seine persönlicheAbneigung der Entwickclung des höheren und ernsten Dra-ma's hindernd im Wege gestanden. Im Gcgcntheil sindgerade während Seines lebhaftesten Anthcils am Theater dieMeisterwerke Göthens, Schiller's, Shakespeares, Caldcron's,erst zu ihrer vollständigsten Anerkennung in Berlin gelangt.Der König sah selbst jede erste Aufführung eines Trauer-spiels; selten indessen zum Zweitcnmalc, weil er im TheaterErholung, nicht Anspannung, nicht schmerzliche Erregungsuchte, die Ihm wahrlich im Laufe des Tages oft und un-willkommen genug wurde. Man denke nur an die langeReihe ernster Schauspiele, die Naupach allein auf der Ber-liner Bühne zur Aufführung brachte und die ein mißfälligesWort des Königs leicht vermieden haben würde. Es ist