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Er, „haben die Scharte nun wieder ausgewetzt; die Belei-digungen und Verletzungen, die wir erfuhren, sind vergessen,und wir genießen jetzt die schönen reifen Früchte, die ausunseren früheren Leiden und dem treuen Heroismus derNation erwachsen sind. Wie heißt doch," setzte Er fragendhinzu, „der schöne Bibelspruch, über den Sie am vorigenSonntage gepredigt haben? „Ihr gedachtet es böse zu ma-chen, aber Gott hat es gut gemacht, auf daß er thäte, wiees am Tage liegt, zu erhalten viel Volks."
So dachte und urtheilte Friedrich Wilhelm über Seinenbittersten Feind, den Französischen Kaiser Napoleon. InSeiner Seele lebte der Friede, der aus Gott ist, und darumder Sinn für das Große und Erhabene. Er kannte undliebte Den, welcher zu seinen Jüngern gesagt hat: „Liebeteure Feinde; segnet die euch fluchen; thut wohl denen, dieeuch hassen und verfolgen, auf daß ihr Kinder seid euresVaters im Himmel, der seine Sonne scheinen läßt überBöse und Gute und regnen läßt über Gerechte und Unge-rechte."
erzwingen und den geschlagenen Feind nicht wieder zu Athemkommen zu lassen, cli-, die meisterhafte Recension in' denBlättern für littcrärische Unterhaltung, No. 22. 23. 24.im Januar l84ö."
Unverkennbar lag in dem Kaiser Napoleon etwas au-ßerordentlich Fesselndes. Alles, was von ihm, Gutes undBöses, ausging, trägt einen ungewöhnlichen Stempel; manmag wollen, oder nicht, bei ihm verweilt die sinnende Aufmerk-samkeit. Ob der Verfasser psychologisch und historisch wahrgesprochen, wenn er sagt.- „Der Kaiser war begraben, und mitRecht behauptet man, auch der Enthusiasmus für die Kaiser-regierung sei todt?"