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anmuthigen jungen Mädchen, der, wie ihre talentvolle Mut-ter, geachteten Schauspielerinn B — s —. Der Herzog for-derte die schöne Tänzerinn wicderholentlich auf und warsichtbar für sie entbrannt. Der König sah das mit an, undnach einem von Seite des Tänzers leidenschaftlichen Walzerwinkte Er die unschuldige B — s— zu sich und sagte ihr
in s Ohr: „Der Herzog von ist ein mnuvais srrjet.
Nehmen Sie sich vor ihm in Acht. Er meint es nichtehrlich. Tanzen Sie nicht mehr mit ihm; Sie würden sonstIhrem guten Rufe schaden; hören Sie, mein Kind!" *)
Je ernsthafter, je geistreicher und reiner der König inGesinnung und That war, und als solcher sich überall undsonst durch Alles documentirte, um so seltsamer wurde esvon Vielen gefunden, den alten würdigen Herrn so oft imSchauspielhause mitten unter der jungen geputzten Welt zusehen. So oft ich im Hoftheater des Neuen Palais war,sah ich Ihn darauf an, und verglich die wechselnden Scenemdes gegebenen Stückes, die komischen, die burlesken, die di-daktischen, mit Seinen Gesichtszügen und Seinem Mienenspiel;oft sah ich darin den Ein- und Ausdruck, welchen besondersdie didaktischen gemacht; gewöhnlich aber war und blieb Ertheilnahmlos. In Seinem Gesichte änderte sich Nichts, eswar und blieb ernsthaft; auch in Seine Haltung kam keineVeränderung; Er saß da, zwar nicht ineinander gesunken,doch als Einer, der nur mit Seinem Körper anwesend, abermit Seinem Geiste abwesend war. Dieser dachte sichtbar anetwas ganz Anderes, und Er fuhr auf, wenn der Vorhang
') Nach einer Mittheilung der Mutter und Tochter.