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lange in ihr. Es machte Ihm Freude, fröhliche Menschenzu sehen: um so mehr, je förmlicher und feierlicher Alles inSeiner nächsten Umgebung zuging. Hier gcnirte man sichnicht, und besonders waren die Ballet-Kinder aus den un-teren Ständen harmlos und unbefangen, und der König selbstgab ihnen Kuchen. Aber Keiner, auch nicht Einer, warund wurde dreist, verwegen, und vorlaut; Keiner, auch nichtein Unzufriedener, wagte eine Bitte; Jeder fühlte und re-spectirte die Ehre Seiner Anwesenheit; der König war heiterund gesprächig, aber die Ihm von Natur eigene ernste Würdekonnte Er nicht ablegen, sie war und blieb, so oft Er indiesem Kreise erschien. *) Vielleicht wäre es besser gewesen,wenn Er überhaupt nicht hier erschienen wäre; wer will esaber milzsüchtig tadeln, wenn ein Herr, der sich seiner Stel-lung wegen schon viel gcnircn mußte; der die Königswürdein etwas ganz Anderem, als in einer angenommenen steifenFeierlichkeit, suchte und fand; der, von Vorurtheilcn frei, injedem Menschen den Menschen sah, — da zuweilen auch gernwar, wo sich dieselbe unbefangen an den Tag legt! Undman findet unter den Schauspielern, wie sie jetzt sind, männ-lichen und weiblichen Geschlechts, sehr viele, die sich nicht
Das versteht sich von selbst bei Allen, die den Hochseligcn Herrnpersönlich gekannt haben; es wird dieß aber, aus sicheren undzuverlässigen Quellen geschöpft, hier darum angeführt, weil, wennauch nicht das Publicum, doch Viele, welche gern kritisircn,anschwärzen und klatschen, das Gegcntheil behauptet und Gottweiß was nicht Alles erzählt haben. Das Gerücht war zwarim Umlaufe; aber es hielt sich nicht lange, und verlor sichbald von selbst, weil es nicht Anklang fand. „Der Lügen wirdwohl Rath, so man sich hütet vor der That."
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