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hier mit sich selbst, mit seinem Gewissen und mit Gott zuthun; man muß das allein dem Menschen überlassen, undhier verträgt er den Zwang nicht." „Aber dem Sonntagund seiner Heiligkeit gebührt doch die öffentliche Achtung;aller Kauf und Verkauf und Verkehr hört während des Got-tesdienstes deßhalb auf. Der Sonntag ist dabei auch ein Tag derErholung und Freude: warum die Concertc nicht am Nachmit-tage und Abend?" „Am Abend oder Morgen, ist dasselbe. ImGcgcntheil: wenn am Morgen der Mensch frisch ist, wirkteine schöne Musik im Freien unter Bäumen, und wenn derHimmel heiter und noch Alles ruhig ist, absonderlich einguter Choral, wohlthätig und religiös auf den Menschen.Sind viele Gegenvorstellungen, auch von würdigen Geistlichen,eingckommen; habe mich aber nicht überzeugen können. Ebensoist es mir mit den Schriften gegangen, die gegen das Thea-ter erschienen sind; ja es hat ein Mann aus dem Bergischcn,wenn ich nicht irre aus Elberfeld, an mich geschrieben, undmich, da ich ein Christ wäre, um's Himmels willen gebeten,doch nicht mehr in die Komödie zu gehen, um nicht Schadenzu nehmen an meiner Seele. Der ehrliche Mann meint esgut. Habe das Schreiben Witzlebcn gegeben und ihm ge-sagt, was er in meinem Namen höflich antworten soll. DieMenschen sind erschrecklich einseitig und kennen mich nicht.Berlin ist kein Krähwinkel. Gehen Sie nur immer diesenAbend hinein; wird Ihnen schon gefallen!" Und der Königging weg und mit meinen Gründen gegen Seinen zu häusigenBesuch des Theaters hat Er mich nicht aufkommen lassen;die Neigung für dasselbe blieb Ihm. Noch denselben Abendbcwirthete auf Seinen Befehl der Geheime Kämmcricr Timmsämmtliche Schauspieler und die Kinder, welche getanzt hat-ten. Ja Er erschien in dieser lustigen Gesellschaft und blieb