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besonders in Stunden der Ermüdung um Abend nicht, wennEr Vormittags viel gearbeitet und gesprochen hatte. Erwar dann gern still und folgte Seiner Stimmung. Unddoch wollte und bedurfte Er Aufheiterung; jeder Mensch hatsein Steckenpferd: Er wählte das Theater. Viele Menschenlieben so das Gesellschaftsbaus, die Unterhaltung, die sie dortfinden, das Kartenspiel, welches sie machen, die Pfeife, welchesie rauchen, daß es ihnen wie unter den Füßen brennt undsie hin müssen, wenn ihre Stunde gekommen ist. Der Kö-nig hatte vom Theater die vorthcilhastc Meinung, daß esvorzüglich zu den Anstalten sittlicher Veredlung im Volkegehöre; und auch darum lag die Verbesserung desselben Ihmam Herzen. Gesund und frei blickte Er bei allem Ernste,der Ihm eigen war, in's Leben, und die Definition, dieFichte vom Menschen gab: „er sei eine ernsthafte Bestie,"gefiel Ihm, als Ironie, wohl. Die Bestialität müsse aberheraus, und die Humanität hinein. Dieß gelinge am Be-sten durch Heiterkeit; und je froher, desto besser sei derMensch. Zur Freude sei Er auch geschaffen, und es seieine Verläumdung, zu sagen, die Erde sei ein Jammcr-thal. So wolle es Gott, der sie geschaffen, nicht, und erwisse doch am Besten, was fromme und zusammenhalte.Am gestirnten Himmel, an der Herrlichkeit der Sonne undder unter ihrem Lichte gedeihenden fruchtbaren und reichenErde, hatte Er Seine Freude. Die ganze Natur war Ihmangefüllt mit sinnreichen freundlichen Hieroglyphen. In ihnensah und fand Er Bilder des Lebens, und es zog Ihn an,wenn Er es treu und wahr, bald ernsthaft, bald komisch,bald satyrisch, auf dem Theater dargestellt wiederfand. Ein-fache Stücke, kunstlose, dabei humoristische, waren Ihm dieliebsten; satyrischc (rielemlo ckieere verum) sah Er gern,
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