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werke ermüdet war, und für die letzten Stunden eine Unter-haltung suchte, die Ihm zusagte. Diejenige, die Er im Thea-ter fand, sagte aber Ihm darum am Meisten zu, weil sieSeiner activ-passiven Natur am Besten entsprach. Einersolchen ist es am Angenehmsten, im behaglichen Zustande desAusruhcns Lcbenssccncn, besonders wenn sie belustigend gutdargestellt werden, an sich vorüber gehen zu lassen, und derSchürzung, wie der Auflösung des Knotens, im lebendigenGange zuzusehen.
Dazu kommt, daß der König nach der Arbeit sich nichterholen konnte, wie andere Menschen, denen auch ZerstreuungBedürfniß ist. Wir müssen Ihn in Seiner Individualitäthier in's Auge fassen. Er liebte, wiewohl Er gut aß undtrank, die Freuden der Tafel nicht, und war und blieb auchdann mäßig, wenn Er Königliche Hoffesse gab. Das Sel-tene und Ungewöhnliche in Speisen und Getränken ließ Ervorübergehen, und wählte nur das Gewöhnliche und Gesunde.Einfach in Seinem ganzen Wesen, war auch durchgängigeinfach Sein Tisch. Gelage fanden bei Seinem Hofe garnicht statt, und nie sah man, auch bei außerordentlichenGelegenheiten, wo verschiedene Weine in Fülle da waren,einen Berauschten. Auch in der Mäßigkeit war der Herrallen Seinen Dienern Muster und Borbild. Er liebte nichtdie Freuden des Spiels, und Karten, die zur Mode undihrer Gewohnheit gehören, sah man nur dann in SeinerHand, wenn Er schicklichkeitshalber mußte, nie aber nahmEr zu ihnen aus langer Weile und freier Wahl Seine Zu-flucht; weßhalb man auch in Seiner Wohnung nur wenige,fast gar keine Spieltische sah. Früher mochte Er, besonderswenn Er auf der Pfaueninsel war, eine Partie Kegel mit