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wenigstens klug berechnet, wenn die Hohen sich selten, nie aberanders, als mit Pracht und Pomp umgeben, dem Publicumöffentlich zeigen. — um hinter der Herrschaft und ihren Schreckengeheime und grobe Ausschweifungen, wie freilich die Menschenmeinen, zu verstecken. Friedrich Wilhelm I!l. hatte Nichts zuverstecken; offen wie ein aufgeschlagenes Buch lag Sein Le-ben, das öffentliche, wie das häusliche, vor den Augen eillerWelt da; es lag in Seiner Natur, nicht besser scheinen zuwollen, als Er war; Er gab sich ganz hin und hat nie auf-gehört, em ehrlicher Mann zu sein.
In Seinen jüngeren Jahren liebte Er das Schauspielnicht; dasselbe war Ihm, wenn auch nicht zuwider, doch in-different, Er that für dasselbe fast gar nichts, Er duldete es,als eine in einer großen Stadt der Einwohnerschaft und denFremden nothwendigc Belustigung; Er erschien selten, undnur dann, wenn ein neues, Sensation machendes Stück, vor-züglich von Schiller, und wenn Jffland spielte, gegebenwurde. Es ist bekannt, daß die Königinn, welche diese Ver-gnügungen gern hatte, Ihn dazu erst auffordern und Ihnum die Theilnahme bitten mußte. Er erschien dann an Ih-rer Seite; öfter blieb Er zurück und Sie kam ohne Ihn.Aber seit Er in Paris gewesen war trat die Neigung fürdieses Vergnügen in Ihm sichtbar hervor, und sie nahm mitden Jahren zu, statt daß sie sonst im Alter abnimmt.
Auffallend hatte Er in diesem Stücke sich geändert, hatteSein Geschmack eine andere Richtung genommen; dicß istum so befremdender, da Er in allen übrigen Dingen ernst-haft blieb, wie Seine Regierungsgeschichte sattsam in allenneuen Einrichtungen, die Er nach den Fortschritten der Zeit