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einmal halb heraus, ich fand also kein Bedenken, mich ganzauszusprechen, und setzte hinzu: „Ja, auch um des Königswillen; der Unterthan wird sagen: „Der Herr kann dreiStunden, und wohl länger noch, in dem Schanspielhausezubringen, und uns gönnt Er die Zeit nicht einmal in derKirche!"" Witzlcbcn, der gegenwärtig war, sixirte, Albrcchtsah vor sich nieder; der König aber lächelte und antwortete:„Ist mir lieb, daß Sie so offenherzig sind. Uebrigcns ist das,nehmen Sie es nicht übel, einfältig geredet; zwei Dinge wer-den da mit einander verglichen, die gar nicht zusammen passen.Im Schauspielhause amüsirt man sich, in der Kirche betet manund sucht Erbauung; man kann sich Stunden lang amüsi-ren; aber nur eine kurze Zeit wahrhaft andächtig sein. Siemüssen aber nicht glauben, als wenn ich so auf das Schau-spiel erpicht sei. Doch das ist eine nicht hierhin gehörigeMaterie; von ihr umständlich zu einer anderen, gclcgcncrnZeit."
Nun war die Bahn gebrochen; die Frcimüthigkcit, mitder ich gesprochen, hatte Ihm Wohlgefallen; und Er redetevon dieser Zeit an, besonders wenn im Neuen Palais thea-tralische Vorstellungen gegeben wurden, von ihnen sehr oft,immer unbefangen. Der wesentliche Inhalt, der wenigstensdiese Neigung erklärt und dieselbe in ihrem wahren Lichtezeigt, ist aber folgender:
Der König war Mensch, das weiß Jeder; aber mandenkt nicht daran, wenigstens der Fernstehende nicht, wennman in Ihm nur den König sieht, also den Ersten des Lan-des und das Oberhaupt Aller. Man steigert die Ansprüchean Ihn und will Ihn ohne Fehler haben; Er soll auch der