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stehe; könne mein sich noch wundern, daß diese leer, jenes ange-füllt sei; nun würde es gewiß nicht wieder hergestellt wer-den!" Der König erhielt Insinuationen der Art; aber Erließ an der Stelle des alten prächtigen und schönen ein neuesaufbauen; Er wohnte der Einweihung bei, die der damaligeIntendant Graf Brühl auch durch einen geistreichen Prologseines Freundes Göthe verherrlichte, und die theatralischenVorstellungen, welche einen neuen Schwung bekamen, wur-den fleißig vom Publicum besucht, um so mehr, da derKönig fast nie fehlte. Ihn davon abzubringen, erschienenreligiöse Schriften, in welchen der häufige Besuch des Schau-spiels, als der Seele schädlich, und daß noch Niemand durchdasselbe gebessert sei, vorgestellt wurde; es war umständlichdie Rede von der verführerischen, sündhaften Macht böserBeispiele, besonders wenn sie von den Höheren gegeben wür-den, die Anderen mit einem guten Beispiel vorleuchten soll-ten; es fehlte nur noch, daß der König mit Namen genanntwurde, — daß Er damit gemeint sei, fühlte Jeder. Diesegut geschriebenen Schriften machten Sensation, der Königlas sie; aber es blieb wie es war, vor wie nach behielt ErSeine Gewohnheit bei, das Schauspiel am Abend, besondersim Winter, zu besuchen. Endlich, wiewohl Aller Augen zu-erst nach der kleinen Königlichen Loge gerichtet waren, ge-wöhnte man sich daran, Ihn in einer Ecke bequem angelehntdarin sitzen zu sehen; man sprach davon, als von einerSchwäche, jedoch schonend, um so mehr, da man unter Sei-ner weisen, gerechten und gütigen Regierung sich glücklichund sicher fühlte. Man dachte: „Er ist auch ein Mensch undhat als solcher Seine Unvollkommcnheiten; haben doch Seinelöblichen Eigenschaften das Uebergewicht — und — ubrxlurimn uitent."