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Paretz und die isolirte Pfaucninscl waren Ihr liebster Aufent-halt, und oft sah man Sie zutraulich zusammen sitzen, be-sonders am Abend in einer einfachen Equipage, ohne allesGefolge. So verfloß in genußreicher Gleichförmigkeit einJahr nach dem anderen, und bei aller Pracht und Herrlich-lichkeit, die aber nur als solche bald satt macht und abstumpft,behielt doch das häusliche Leben des Königs den Reiz derNeuheit, und die Fürstinn verstand es in Ihrer anmuthigenWeiblichkeit, dasselbe neu und frisch zu erhalten. Sichtbarruhete der Segen Gottes auf dem Könige, Seinem Hause,und Allem, was Er that. Zu Ansehen in Europa gekom-men, in der öffentlichen Meinung hoch gestiegen, zuerst be-fragt in wichtigen öffentlichen Angelegenheiten, beachtet inSeinem Rath, gelang es Ihm, den Krieg in Seinen Ucbclnaus Erfahrung kennend, den Frieden der Welt zu erhalten,und wie Er sich dadurch ihre Anerkennung erwarb, so för-derte Er mit Seinem Vermögen den gedeihlichen Zustandaller Gewerbe, Künste und Wissenschaften, so daß besondersdie Masse des Volkes, und in derselben die Mehrzahl derBürger und Bauern, mit Leib und Seele an Ihm, IhremRestaurator und Wohlthäter, in Vertrauen und Liebe hing.Selten ist ein König von ganz Europa so innig verehrt, soherzlich von seinen Untcrthanen geliebt, als König FriedrichWilhelm III.; solche Verehrung war Sein Glanz, solcheLiebe Sein Glück. In den Schranken der Gesetze, vor de-ren heiligem Richterstuhle Alle, der Reichste und der Acrmste,gleich sind, bewegte sich Alles, in allein Uebrigcn war Jederim Lande frei, strebte ohne Hinderniß, wie er wollte, nachseinen Kräften und Mitteln vorwärts, und es gab im gan-zen Staate keinen Sklaven mehr. Wie aus einem langenTraume war auch der mittlere und untere Stand erwacht