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benutzen. Nie ließ Er wichtige, reife Dinge liegen; auchdann, wenn sie unangenehm waren, machte Er sie ab underinnerte daran. In der Regel erfolgte auf Eingaben, wenndie Entscheidung keine Rückfragen verlangte, schon den 4tenbis 5ten Tag die Antwort, und das Cabinet war allen Be-hörden im Lande Vorbild und Muster der Accuratesse. Vomfrühen Morgen bis zum späten Abend war der König wackerund thätig, und zwar in stetiger Ruhe; und daher Seine sichgleich bleibende heitere Zufriedenheit. Dieß muß man wissen,um, wie in Seiner gewöhnlichen Tagesordnung, selbst amTage Seiner Vermählung zwei sie betreffenden Urkunden vonIhm vollzogen zu sehen.
Er erscheint in ihnen endlich als ein offener, unbefan-gener, gerader und aufrichtiger Mann. Friedrich Wilhelm III.hat mit Gräsinn Auguste von Harrach eine morganatischeEhe geschlossen; nach derselben ist Sie Seine rechtmäßigeeheliche Gemahlinn, aber keine Königinn; Er hat mit Ihrund Ihren etwaigen Nachkommen Ehcpacten geschlossen undden Ehevertrag in allen Stipulationen legal gemacht, so daßdiese Sache fertig war. Sie ging also Ihn, als Menschenallein, privatim, und nicht öffentlich als König, an. Diesen,als solchen, berührte sie nicht; ebenso wenig das KöniglicheHaus und seine monarchische Dynastie; noch weniger dasReich und seine Unterthanen. Die ganze Angelegenheit lebtund webt in der abgeschlossenen Sphäre nur von zwei Einsgewordenen Personen; was diese nach den Gesetzen Erlaubtesgethan, geht einen Dritten Nichts an, und Keiner hat dasRecht, dieß zu hindern. Es wäre genug gewesen, wenn derFamilien-Vater Seinen Kindern den Entschluß zur zweiten
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