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zahlreichen Kinder sind, wie Er zum Zweitenmale wiederhcirathen will, alle erwachsen, größtentheils schon vermählt;aber ihre Zustimmung mit dem wichtigen Schritte, den Erthut, liegt Ihm am Herzen. Er will, wie jeder redliche Familien-Bater, das Beste Seines Hauses, und Er weiß, daß es nurdurch liebevolles Einverständniß gesichert werden kann. Sowie Er dabei ein zärtlicher Familien-Bater ist, so auch einliebevoller treuer Verwandter. Ost wird bei der zweitenFrau die erste, wenn auch nicht vergessen, doch nicht genannt.Man fürchtet, durch Erinnerungen der Art unangenehmeCorden zu berühren und unwillkommene Bergleichungen her-beizuführen; man ignorirt darum die Verwandten der Voll-endeten, besonders wenn viele Jahre dazwischen liegen undAlles mit der Zeit ganz anders geworden ist. Nicht so beiunserem Friedrich Wilhelm III. Er kann und will SeineLuise nicht vergessen, mit Ihr und Ihrem Andenken beginntdie Urkunde über Seine zweite Vermählung; der hochgeach-tete Bruder, der geliebte Schwager, Großherzog von Meck-lenburg-Strelitz, muß als Zeuge bei der Trauung gegen-wärtig sein, und unmittelbar nach derselben, auf dem Punkteder tiefsten Rührung, nennt Er den theuren Namen derHochseligen und drückt den Erstgeborenen Sohn voll zärt-licher Liebe an Sein väterliches Herz.
Und doch sehen wir in der Vermählungs-Urkunde dengewissenhaften Landesherrn. Neben dem edlen Menschen stehtder König, auf Jenen ist Dieser gepfropft, und Beide sindin Einheit zusammengewachsen. Nie sah man sie getrennt,und darum waren bei Seinem Anblick Ehrfurcht und Liebeverschmolzen. Ucber den Familien-Vater vergißt Er auch