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Ihnen ausgestellten Urkunde gegen Uns erklärt haben, Unsversichert."
,,Nachdem Unsere Ehe mit der Fürstinn von Liegnitzam heutigen Tage durch Einsegnung des evangelischen Bi-schofs Eylert in der Schloßkapelle zu Charlottcnburg in Ge-genwart Unseres vielgeliebten Sohnes, des Kronprinzen Kö-nigliche Hoheit und Liebden, sowie Seiner Königlichen Hoheitdes Großhcrzogs von Mecklenburg-Strclitz, der gräflichenEltern und einiger Unserer höheren Diener vollzogen wordenist: so erklären Wir hierdurch die Fürstinn vonLieg nitz und Gräfinn von Hohenzollern für Un-sere eheliche Gemahlinn."
„Ueber alles Vorstehende haben Wir diese Urkunde aus-fertigen lassen und dieselbe, unter Anhängung Unseres König-lichen großen Jnsicgels, Höchstcigcnhändig unterschrieben.So geschehen und gegeben zu Berlin, am Neunten Tagedes Monats November nach Christi Unseres Herrn Geburt,Eintausend, achthundert, vier und zwanzig, und UnsererKöniglichen Regierung im Sieben und zwanzigsten Jahre.
Friedrich Wilhelm."
Man kann diese authentische Urkunde nicht mit Auf-merks amkeit durchlesen, ohne den König Friedrich Wilhelm III.ganz so wie Er war kennen zu lernen. Der Christ imMenschen; der zärtliche weise Familienvater; der liebevolletreue Verwandte; der gewissenhafte Landesherr; der gute sor-gende Ehemann; der accurate Geschäftsmann; der offene,gerade und unbefangene Mensch tritt darin factisch hervor.