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druckte den geliebten Hohen Sohn vielmehr an Sein väter-liches Herz, recht innig, und hielt ihn lange umschlossen. Esentstand eine tiefe Rührung; ich werde diese Sccne, andiesem Orte, unter solchen Umständen, nie vergessen. DemKönige folgten in Sein Zimmer Alle, und nachdem stehendein Frühstück genossen, fuhr der Graf und die Gräsinn vonHarrach mit ihrer Tochter, der nunmehrigen Gcmahlinn desKönigs, still und unbemerkt in einer gewöhnlichen Mieth-kutsche wieder nach ihrem Gasthofe, dem Hotel der StadtRom zu Berlin unter' den Linden.
Auf dem einsamen Wege durch den langen Wald über denGrünwald dachte ich, in eine Ecke des Wagens gedrückt, sin-nend über die Begebenheit des Tages nach, und sie war mir wieein Traum. Und doch war sie eine wirkliche Thatsache; es wareine wahrhafte Trauung, und zwar die eines Königs, ge-schehen: aber im Stillen, sie sollte noch ein Geheimniß blei-ben. Es war damit eine eigene Sache, und nach meinemGefühl eine unheimliche und unbequeme. Nicht als wennmir es schwer geworden, sie gegen diejenigen, gegen welche ichzur unverstellten redlichen Offenherzigkeit verbunden war, zubeobachten und jede Frage der Neugierde kurz abzuweisen:Verschwiegenheit unter dem Siegel des Amtes ist mir stetsheilig gewesen, und viele Geheimnisse der Art nehme ich in
führen Sic, und Jeder weiß, wie dicß aus dem Herzen kommt.Das Publicum verehrt und liebt die Hohe liebenswürdige Frau,Ihrer Selbst und des unvergeßlichen Königs wegen. DiePflicht der Pietät ist nie treuer und vollständiger als gegenSie ausgeübt; und gewiß, so wird es bleiben!