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3,2 (1846)
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denn davon kann nicht mehr die Rede sein. Leben Siewohl bis zum Wiedersehen in Charlottenburg, um II) Uhr."

In einer eigenen gespannten Stimmung fuhr ich amllten November 18^4 nach Charlottenburg. Keiner ahnte,was an dem Tage Wichtiges für das ganze Land geschehensollte. Alles war still und ging ruhig seinem Geschäfte nachund nirgends sah man Menschen, die miteinander sprachen.Der große Platz vor dem Schlosse war wie gewöhnlich,wenn kein Hofesfesi ist, einsam und leer, selbst ein Bedienterwurde nicht bemerkt; und doch war es der Hochzeittag desKönigs! Charlottenburg lag da an einem schönen Morgenstill, freundlich und ruhig, und ein tiefes Geheimniß decktedie Königliche Feier, die selbst Keiner der Bewohner undBeamten des Schlosses kannte. Am Flügel linker Handempfing mich an der Thür der unterrichtete Geheime Käm-merier Timm mit aufgehobener Hand und leiser Stimme.Es währte nicht lange, so trat der erste Kammerhcrr Fürstvon Wittgenstein und der Oberhofmeister von Schilden, undbald nachher ein ältlicher, in Scharlach gekleideter Herr, einein eine schwarze Enveloppe gehüllte Dame, schon bei Jahren,und ein junges schönes, mit einem herunterhängenden Schleierangethancs Mädchen in das Zimmer. Es war die König-liche Braut, die Gräsinn Auguste von Harrach, mit ihrenbetagten Eltern. Alles war still, man sprach nicht und sahvor sich hin. Es lag darin etwas Peinliches; welches abernicht lange währte; denn der auf den Zehen hercintretendeObrist von Witzleben sagte mit gedämpfter Stimme:MeineHerrschaften, nun ist es Zeit; der König erwartet Sie." DerGeheime Kämmerier Timm sagte mir leise in's Ohr:Wir