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Anhalt; der Stadt Nürnberg und der Stadt Reutlingen,unterschrieben, dem Kaiser Carl V. im Jahre 1530, den25ten Juni, zu Augsburg überantwortet und vorgelesenwurde.
In vollkommener Analogie mit der Reformation undin Uebereinstimmung mit den Reformatoren, und dem, wassie wollten und beabsichtigten, brachte also 1817, bei Gele-legenhcit der dritten Säcularfeier der Reformation, der ersteund mächtigste Fürst des protestantischen Deutschlands, derregierende König von Preußen, Friedrich Wilhelm III., dieUnion, welche schon wiedcrholentlich Seine Ahnherren ver-sucht und die ihnen mißlungen war, aufs Neue zur Sprache.Er hatte ein vollkommenes Recht dazu; Er erkannte es füreine heilige Pflicht; aber Er übte sie mehr als überzeugterChrist, wie als monarchischer König. Er ist weit davonentfernt, in dieser Angelegenheit Etwas verfügen und bestim-men zu wollen; Er kennt und achtet die Rechte und Frei-heit der Kirche, und will ihr Nichts aufdringen. „Ein jederProtestant hat in der Annahme und Verwerfung der Unionvollkommene Freiheit; ein Jeder folge darin seiner eigenenUeberzeugung. Nur dann hat die Bereinigung inneren Werthund bleibende Dauer, wenn sie in echt biblischen Grundsätzenihre Wurzeln und Lebenskräfte hat." „Er überläßt Alles derweisen Leitung der Consistorien, dem frommen Eifer derSynode, fest überzeugt, daß die Gemeinden in rein christlichemSinne gern folgen werden, und daß überall, wo der Blicknur ernst und aufrichtig, ohne alle unlauteren Nebenab-sichten, auf das Wesentliche und die große heilige Sacheselbst gerichtet ist, auch leicht die Form und Gestalt der