Druckschrift 
3,2 (1846)
Entstehung
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Christenthume; aber subjcctiv schöpft daraus nach seinerEmpfänglichkeit der Ehrist, und es liegt der höchste Gradseiner Veredlung in seinem Einswcrden mit Christus. Dießaber ist innerlich und äußerlich die Tendenz der Union, inihr liegt der gesunde Keim einer fortschreitenden Entwicklungfür das Einzelne und Ganze. Nie hat man dieß klarer er-kannt und tiefer eingesehen, als nach den Fortschritten in derReorganisation unseres Staates; die Union ist Folgeund Frucht derselben. Ganz unverkennbar regt sich,bei den verwickelten Interessen des Deutschen Volkes, dasBcdürfniß der Gemeinschaft, Alles dehnt, reckt und sehntsich im täglichen Leben nach Anschluß und Einigung. *') DasSinnliche wird das Vehikel zum Geistigen, das Aüdomini-stische der Uebergang zum Gemcinsinn, das Specielle dieBahnung zum Universellen. Ganz unverkennbar schließen insich die Kämpfe unserer Zeit eine große Gesammtheit agiren-dcr Geister; diese Kämpfe werden religiöse, theologische Sy-steme, dogmatische Schulen, confessionelle Parteiungen, die Rie-senschritte der Entwicklungen nicht aufhalten; die Geschichtegeht still und siegend ihren stetigen verknüpfenden Gang fort,und überflügelt Alles, was sich widersetzt; das Einigeund Bindende, die Union, tritt sichtbar in allen Divergenzenhervor. Darin hat es seinen wahren historischen und psy-chologischen Grund, daß die Union so vielen Anklang unddie Zustimmung aller noch so verschiedenen Völker vom Rheinebis zum Niemen fand; was reif in den Gcmüthcrn der

Der Zollverband und die Eisenbahnen, eine Wettbegebenheit,sind Folgen und Frucht dieser Sehnsucht nach Association, jadie unürte Association selbst.

IU. IZ