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lich war der Widerstand und die Streitsucht, daß selbstMänner wie Jablonsky und Lcibnitz dagegen nichts vermoch-ten. Gereicht es unserer Zeit nicht zur wahren Ehre, demKönige Friedrich Wilhelm III. nicht zum unvergänglichenRuhme, daß Er im freien Zutritte des Preußischen Volkesdas gute biblische Werk der Union zu Stande brachte?Er ist überzeugt, daß eine solche innige Vereinigung denAbsichten der Reformatoren gemäß sei, Er nennt sie dieFortsetzung ihres unsterblichen Werkes, Er findet sie imGeiste des Protestantismus. Und wer mag noch läugnen,was am Tage liegt? Sichtbar hat die Union die Fesselnder Confession weggenommen, und dadurch allen frommenHerzen eine Freiheit gegeben, die ihnen im häuslichen undöffentlichen Leben wohlthut. Sie ehrt und verehrt fort-während alle symbolischen Bücher beider Kirchen als Be-kenntnisse, aber nicht als eine starre Formel des Glaubens.Sie schöpft alle Erkenntniß und alle Kräfte aus derheiligen Schrift selbst und hält allein ihre Autorität für ent-scheidend. Dadurch ist eine Vielseitigkeit, eine Fülle undEinfalt, eine Hoheit in das Leben eigener Ueberzeugung ge-kommen, die nur allein auf diesem offenen Wege erlangtwerden kann. Die kirchliche Union ist der fruchtbare Boden,in welchem alle Keime des Fortschrittes liegen und jeder in-dividuellen Perfectibilität Anstoß und Richtung geben. Siehängt zusammen mit allen Entwickelungen der Zeit und Zeit-genossen, und führt aus den tobten Buchstaben des Systemsin den lebendigen Geist der Wirklichkeit. Sie ist Gemein-schaft der Herzen, und damit das edelste Band, das knüpfenund zusammenhalten kann. Sie ist das wahre Leben derKirche, die ihre Hülfen und Schätze in sich selber findet.Sie ist eine neue Aera, von der an man rechnet und die