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für alle Zeiten unerschöpfliche Hülfsmittel in ihren Tiefenträgt. Wer kurzsichtig ihr sich widersetzt, wird von ihremRade zermalmt, und bereuet, wenn es zu spät ist, seine Ver-blendung. Dieß sind nicht leere und großsprecherische, son-dern wahre Worte, denn die Union bewegt sich auf demfesten biblischen rcformatorischen Grunde, der der Kirchegegebenen und vorgeschriebenen Agende. Beide, wenn-gleich unabhängig, gehen Hand in Hand, und das vereinteZiel ist Vereinigung in und mit Christo. Er ist der Weg,die Wahrheit und das Leben, er das Licht der Welt, undwer in diesem Lichte wandelt, strauchelt nicht. Die Freiheitund der Fortschritt in ihr bedarf eines Zügels; es kommtauf den Boden an, auf welchem sie sich bewegen; ist diesernicht fest und sicher, so folgt sie täuschenden Irrlichtern undder stolze vermeinte Fortschritt wird Rückschritt. Von solcherGefahr des Absprunges und des Verirrcns ist die evange-lische uniirte Kirche durch die Agende bewahrt; sonn- undfesttäglich werden die Gläubigen an ihre Glaubens- undSittenlehren erinnert, und so bindend diese Liturgien sind,so beengen sie doch nicht und hemmen so wenig den Fort-schritt, daß sie solchen vielmehr fördern. *) In dieser Ver-
So scheint es anfangs nicht; aber in Wahrheit ist es so. Ichrede aus vicljähriger Erfahrung, der ich beim Abfassen unddem Gebrauche der Liturgie, Agende und Union, mit thätig war.Als ich die Schrift herausgab: „Ueber den Werth und dieWirkung der für die evangelische Kirche und die KöniglichPreußischen Staaten bestimmten Liturgie und Agende, nachdem Resultate einer zehnjährigen Erfahrung. Ein Beitrag zurdrcihundertjährigen Jubelfeier der Uebergabe der Augsburgi-schen Confession. 2te Auflage. Potsdam >830, bei Riegel,"