Druckschrift 
3,2 (1846)
Entstehung
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Hause aus gegen alle Neuerungen in der Religion und Kirchesonst eingenommen, und treu an dein Herkommen, den Sittenund Gebräuchen seiner Vorsahrcn und Väter hängend, willund mag er sie nicht. Aber die Union, die im Wesentlichendarin nichts geändert, vielmehr in der Liturgie und Agendedas Alte, echt Biblische wieder gegeben und der Verändc-rungssucht ein Ende gemacht hat, ist ihm werth und thcuergeworden. Sie ist in das Herz der Nation gedrungen, unddiese liebt und bewahrt sie als ein Heiligthum. Sie ist ihrum so werther und theurer geworden, da sie in ihr denWillen und Wunsch des nun Hochseligcn Königs sieht, densie allgemein liebt; das Volk nennt Ihnden guten altenseligen frommen Herrn," und wie es gern für Ihn in's Feuerging, so bewahrt es dankbar das Andenken an Ihn, der beivielen Anreizungen zum Kriege den Frieden und seine Wohl-thaten so lange erhielt.

Nicht zu übersehen ist, daß die Union, die Einheit derKirche, auch der Einheit im Staate günstig ist; wie demkirchlichen, so dem patriotischen Sinne. Beides hängt genauzusammen, ja ist, seiner Natur und dem Zeugniß der Ge-schichte nach, so innig ineinander verwachsen, daß es Einsist. Die religiöse Ueberzeugung macht, so verschieden auchihre Grade sind, dennoch in jedem Menschen sein inneres,wahres Leben, seine Grundfarbe aus, besonders an dem ern-sten Tage, wo er vor dem Feinde steht und jeden Augen-blick vor seinem höchsten Richter stehen kann. Darum hatfast jeder Krieg, der von jeher geführt ist, mehr oder minderseinen letzten, tiefliegenden Grund in der Religion, wie dennder dreißigjährige allein wegen der protestantischen geführtist. Dieß ist noch mehr in unseren Zeiten, als in den vori-