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auf dem Urgel'iete des Ehnstmthums, Einigung mit Christo,oder wie es in dem alten, von Allen angenommenen aposto-lischen Glaubensbekenntnisse heißt: Eine heilige, allgemeinechristliche Kirche und die Gemeinschaft der Heiligen. Zu die-sem Ziele hin wollte Jesus die Menschen fuhren, dahinmüssen auch wir: dahin habe ich gewollt, und dieß bezweckeich mit der Union, — sie ist mit einem Worte, was dieserschöne Abend ist — Harmonie."*) Die eben am klaren
") Der König Friedrich Wilhelm III. erscheint hier wahrhaft großund erhaben als ein christlicher Kosmopolit, dessen Kosmopo-litismus in dem fruchtbaren, gedeihlichen Boden des Patriotis-mus wurzelt und eben darin einen festen Anhalt findet. Ererhebt sich hier über das Einzelne der Parteien zum Allgemei-nen, sieht die Vielheit in der Einheit, erblickt in der Naturund ihrer Offenbarung die christliche Kirche, wie sie sein sollte,und wie er sie gern haben möchte. Mit Recht fragt man:Woher hat der Hochsclige Herr unter den Zerstreuungen einesviclbewegtcn unruhigen Lebens diese stillen großen Ideen? ZurAntwort dient: daß Er bei aller Extensivität Seines geräusch-vollen, mühevollen Berufes doch Seiner Natur nach, wie Allewissen, die Ihn persönlich gekannt und beobachtet haben, in-tensiv war, und daß diese Seine Jntensivität durch Seine merk-würdigen Schicksale, wie durch Seinen Hang zur Einsamkeit,genährt wurde. Dazu kam Sein vertrauter Umgang mit Sei-nem Leibärzte, dem wissenschaftlich gebildeten, und dabei christ-lich-positiven, contemplativcn Hufcland, der tiefe Blicke in dieNatur der Dinge gcthan hat. Das Meiste zu dieser hellenkosmopolitischen Ansicht des Königs hat aber unstreitig beige-tragen Alexander von Humboldt, und zwar dadurch, daß er nichtunmittelbar, sondern mittelbar, durch gelegentliche Mittheilun-gen, es bewirkte. Es war gar nicht darauf angelegt, dadurchden König tolerant und populär zu machen, Er wurde es vonselbst, da schon Sein Wesen sich dazu hinneigte. Es war IhmBedürfniß, diesen edlen einfache» und kindlichen Mann, der
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