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bei der Union derselben bleibt das Ansehen der symbolischenBücher unangetastet, und die Verschiedenheit derselben kannder wahren Frömmigkeit der Union nicht hinderlich sein; wosie das wird, stehet man nicht auf echte Gottesfurcht, son-dern vielmehr auf Beibehaltung der confcssionellen starrenFormel, also mehr auf den Buchstaben, der tödtet, wie aufden Geist, der lebendig macht."
Der König war, indem Er dieß sagte, lebhaft geworden,und bis zur Meierei gekommen, setzte Er sich auf ein StückHolz und fuhr ruhig fort: „Man muß nur den BegriffUnion ja nicht eng, sondern weit nehmen, und darf nichtvergessen, daß sie einen Vorhof, ein Heiliges und ein Allerhci-ligstes hat. Jesus hat Keinen, wer er auch sein mochte, unge-segnet von sich gelassen; Jeden hat er aufgenommen; wergiebt euch das Recht, auszuschließen? Wähnen wir im Aller-hciligsten und Heiligen zu sein, wie können und dürfen wirgeringschätzig von denen urtheilen, die noch erst im Norhofesind? Sie werden schon weiter kommen. Es ist unchristlichvon denen, die nicht unserer Meinung sind, zu sagen: siewären unchristlich; der Maßstab, welchen das Evangeliumanlegt, ist groß und erhaben, die Welt umfassend; der unsrigekann nur, weil er individuell ist, klein und eng sein. Die-jenigen haben auch darum ihn, den Herrn, am Wenigstenverstanden, die unter Union nur eine Vereinigung der Re-sormirten und Lutheraner sich dachten und denken, da wäreund sollte und brauchte sie nach ihrer Meinung nicht zu sein,wo nur eine von beiden Confessionen sei, weil es da Nichtszu uniiren gäbe. Die thörichten und kurzsichtigen Menschennehmen bloß äußerlich, was ich doch innerlich verstehe undverstanden wissen will. Ich verstehe unter Union Oricntirung