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denklichkeitcn und Zweifel schlugen vollends nieder schlaueBetrüger, die den zu verlassenden Hof für ein Spottgcldkauften; Andere, die bei diesem Tausche Nichts verloren, be-stärkten; die Jugend, welcher das Phantasierciche gefällt undgern in das ferne Blaue hinein will, redete zu. Schmei-chelnden Kindern geben gern schwache Eltern Gehör, zumalwenn die Jungen pfeifen, wie die Alten singen. „Und dannreisen wir," hieß es, „mit Verwandten, Nachbaren, Freundenund Bekannten in Gesellschaft. Alle, die sich lieb haben,bleiben zusammen, und wir theilen Alles miteinander; wirwerden glücklich hinkommen, und sind wir erst da, dann kön-nen wir, von keinem Amtmann mehr umlauert, von keinemLandrathe mehr zu Protokoll genommen, von keiner Regie-rung und keinem Consistorium mehr zurechtgewiesen, vonkeinem Könige mehr besohlen, von keinem Herrn mehr geäng-stigt werden, können thun und lassen, was wir wollen; dannsind wir freie Herren und können Gott unserem Schöpfer,Christus unserem Erlöser, dienen ungehindert, nach unsererUeberzeugung, wie wir wollen; wir wollen bleiben, was wirsind, lutherische Christen; weg mit Neumodischem, wir heißenAlt-Lutheraner."
Gesagt, gethan. Sie wollten weg und ließen sich nichthalten; sie machten sich mit Sack und Pack auf den Wegund reisten ab. Auf dem Wege nach Hamburg und von danach Amerika kamen die zahlreichen Auswanderer, größten-theils aus dem Bauer- und Bürgerstandc, zu Schiffe auchbei Potsdam vorbei und hielten an aus der Havel bei derlangen Brücke. Alles lief hin, sie zu sehen. Es war eininteressanter, lehrreicher und anziehender, doch wehmüthigerAnblick- Alle im Schiffe, auch die Alten und Kinder, kamenIII. 13