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auf das Verdeck. Die Meisten sahen gutmüthig und unbe-fangen, Einige aber, auf- und abgehend, trotzig und fanatischaus. Diese nahmen das Wort, wenn man mit ihnen redete;weil sie aber keck und frech antworteten, mochte man mitihnen nicht viel sprechen. Man ließ sie gewähren und inbunten Gruppen wurde gegessen und getrunken. Man reichteihnen collcctirte milde Gaben, auch neue gebundene Bibeln,die sie sich ausbatcn. Im Weiterfahren sangen sie das schöneLied: „In allen meinen Thaten laß ich den Höchsten rathen"u. f. f. Da fuhren sie hin, den schönen Fluß hinab, undihr Gesang hallte nach, leiser und leiser. Mir wurde dasHerz weich und wehmüthig und ich seufzte: Vater, vergiebihnen, sie wissen nicht, was sie thun. Des anderen Tageshörte ich, daß von Preußischen Auswanderern bei der König-lichen Tafel die Rede gewesen sei. Der König habe gesagt:„Mag nicht gern davon hören. Ist mir unangenehm. Un-erhört, in einem Lande, wo Religions- und Gewissensfreiheitherrscht. Aber die Freiheit ist nicht Zügcllosigkcit, welche alleOrdnung aufhebt und allen Gehorsam verweigert. Die wahreFreiheit liegt im Gesetze und seinen Vorschriften; wer diesebeobachtet ist ein Freier, wer aber seinen Phantasien undLüsten der Willkür folgt, ein Sklave, ohne es zu wissen.Thut mir leid, daß es so gekommen ist; das habe ich nichtgewollt. Ich und die Behörden haben sich alle Mühe gege-ben, die Fanatiker zu gewinnen; haben sich aber nicht wollengewinnen lassen. Die bethörten Leute nennen sich die Alt-Lutheraner! Was würde Luther, wenn er noch lebte, dazusagen? Thut mir leid; möge es ihnen aber wohlge-hen!" — Dieser edle Wunsch gegen Menschen, die IhmMühe, Kummer und Sorgen gemacht, bethätigte zugleichder König, indem Er sie im Stillen noch großmüthig unter-