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3,2 (1846)
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freiwillige Verlassung des Vaterlandes, trotz aller Bitten undAbmahnen, war und blieb. Wirklich ging die Verblendungso weit, daß viele Hunderte aus jenen Provinzen sich durchEinschränkung des Pietismus und seiner Convcntikel, durch dieAgende und Union beengt, eingeschränkt und verfolgt glaub-ten und fanatischer Phantasie des Unglückes sich Hingaben. Ge-haßt und gedrängt, wie sie wähnten: nicht mehr frei, wie sieträumten; in ihrem Gewissen verletzt, wie sie sagten, undwie alle Gleichgesinnten, wie selbst Prediger sagten, wurde esihnen zu enge in der Heimath und es konnte und wollteihnen in derselben nicht mehr gefallen. Dieser täglich gestei-gerte Mißmuth wurde vermehrt durch Anrcizungcn, welchevon Schlesien und dem Königreiche Sachsen, von Dresden,auch Altcnburg, kamen. Man gab den Emissaircn Gehörund ihre Anklagen drangen in das Herz. In den deßhalbgehaltenen Zusammenkünften elektrisirtc der Eine den Anderen,und das unter der Asche glimmende Feuer wurde nun zurhellbrcnnenden Flamme. Vollends ließen nach und rissen allenoch übrigen Bande, als Viele hinzutraten, die besondersNordamerika als das Land der Freiheit schilderten; dort hin-dere und lähme sie Nichts mehr, so rühmten sie. In diesemgelobten Lande der Unabhängigkeit nähme man mit Freudensie, die vertriebenen Fremdlinge, auf; an den reizenden Usernder reichen Ströme würden sie fruchtbare Aeckcr und Wie-sen, und in den Urwäldern Holz für ihre Wohnungen, undunter einem gesegneten Himmel ein zweites, besseres Vater-land wiederfinden. Die Erde sei auch dort des Herrn; er,der ihre Herzen kenne, und wohl wisse, was sie dränge undwarum sie das thäten, werde sie auf der weiten Reise überdas Meer behüten; ohnehin sei jetzt der Weg dahin seit derDampfschifffahrt kurz und gefahrlos. Alle noch übrigen Bc-