Druckschrift 
3,2 (1846)
Entstehung
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181
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Kanzler v. Hardenberg, und da dieser die Sache leicht ge-nommen (das Kirchliche war eben sein Element nicht),so wurde der ganze Borfall noch unangenehmer. Der christ-liche Herr nahm ihn sehr ernst, und sprach gegen mich un-willig Seine Meinung aus.Ich berede, ich zwinge," sagteEr,keinen Menschen, keine Gemeinde, der Union beizutreten.Daß ich sie für ein gutes christliches Werk halte und siewünsche, habe ich öffentlich gesagt. Damit aber lasse ich'sauch genug sein und überlasse nun Alles der Freiheit. Zwangist mir überhaupt zuwider, am Meisten in der Religion; einJeder muß selbst wissen, wie er mit seinem Gewissen undGott steht. So lieb mir eine gewisse Uniformität ist, auchin der Kirche, so weiß ich doch sehr wohl, daß sie, wenn sieSegen bringen soll, das Werk eigener Ueberzcugung undWahl sein muß, und die Gewalt keinen Antheil daran habendarf. Hat aber einmal eine Gemeinde aus freien Stückendie Union angenommen und sich förmlich zu ihr bekannt, sothut sie sehr Unrecht, wenn sie wieder zurücktritt. Ein sol-ches Changircn darf nicht geduldet werden. Eine ernste Sachewill ernst genommen sein; man darf mit ihr nicht nach Will-kür spielen, heute so, morgen anders. Das thun Kinder,aber keine vernünftigen Männer. War sehr zufrieden; binaber nun über ein solches inconsequentes Benehmen sehr un-zufrieden. Wo liegt Wetter?" Ich antwortete:In derGrafschaft Mark, im Südcrlande, zwischen Bergen, auf derHöhe und in Thälern an der Ruhr, nicht weit von denStädten Hcrdecke und Hagen."

Ein Bergamt dort; Minister v. Stein und der Obcr-präsident Sack da gewesen."Ja; und die Gemeinden habenzwei vortreffliche Prediger, Hengstenberg und Müller."

Bezweifele es nicht; müssen aber nicht viel über die