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der Bibelgesellschaft gesorgt und ihr Bestehen gesichert zuhaben. Es ist ein schlimmes Ding überhaupt, besonders aberfür eine ganze Corporation, von Gunst und Ungunst abzu-hängen, dagegen unabhängige Selbstständigkeit eines der größ-ten Güter ist. Lassen Sie uns, meine Herren, den jetzigengünstigen Augenblick festhalten und benutzen. Die beste Be-nutzung der Gegenwart ist Sorge für die Zukunft und ihreSichcrstellung; unsere Nachfolger werden uns einst dafürdanken. Zudem brauchen wir das Geld jetzt nicht; unsereAusgaben sind für unseren Wirkungskreis vollkommen gedecktdurch unsere Einnahmen und jährlichen Beiträge; ja wirhaben mehr, als wir brauchen, wenn uns der König SeineGunst, wie wir hoffen, erhält. Dazu kommt, daß wir soam Besten für das gesegnete dankbare Andenken unseresHeimgegangenen Freundes Franke sorgen, da sein frommesBermächtniß in unseren Annalen dadurch Dauer erhält; hin-gegen seine Wohlthat und sein Name vielleicht schon in dernächstfolgenden Generation ganz vergessen wird, wenn seinGeld ausgegeben ist. Wir erfüllen also eine Pflicht derPietät gegen ihn, wenn wir sein Andenken unter dem Na-men: „Frankc'sche Stiftung" erhalten; vielleicht folgen auchAndere seinem edlen Beispiele. *) Auch ist solche Borsorgedurchaus christlich und nach der Lehre der heiligen Schrift.Unser Heiland untersagt uns zwar das Sorgen für den an-deren Tag und will uns ein kindliches Vertrauen zu unseremhimmlischen Batcr einflößen; aber er versteht hier unter
") Diese Hoffnung hat nicht getauscht. Andere, wie schon früherder General v. Knobloch, so der Major Nöhring, die Gene-ralinn Niesemeischel, u. s. f. haben der Bibelgesellschaft zuPotsdam ansehnliche Legate ausgesetzt.