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befreundet, zu thun, um vorzüglich ihn von allen Schrit-ten zurückzuhalten, die unter der Würde der heiligen Schriftsind. Nicht gewaltsam kann ihre Verbreitung bewirktwerden, man darf sie, ihre Göttlichkeit und Uncntbehr-lichkeit, nur möglichst warm empfehlen, und muß den Erfolgder Freiheit und Selbstbestimmung überlassen. Der Hos-apotheker Franke aber war ein gemüthlicher Menschenfreundund hatte den Grundsatz: daß er, als Gottes Haushalter,von Allem, was er jährlich durch seinen redlichen Fleiß er-werbe, die Hälfte den Armen geben müsse. Dieß that erwirklich; in der größtentheils dürftigen benachbarten volk-und besonders kinderreichen Colonie Nowaweß gab er um-sonst die jährliche vorgeschriebene Arzenei. Dieser seiner mil-den Gesinnung gemäß, vermachte er in seinem Testamentsein noch immer ansehnliches Vermögen zur Hälfte seinerwürdigen Frau, und da die tugendhafte glückliche Ehe ohneKinder war, die andere Hälfte den hiesigen Armen und ihrenbestehenden, zum Theil neu zu begründenden wohlthätigen Stif-tungen. Unter diesen war auch die Bibelgesellschaft mit eineransehnlichen Summe bedacht; wobei er deren Anwendung undBenutzung der freien zweckmäßigen Disposition überließ. Indem Besitze dieses ansehnlichen Legats kam die Benutzung dessel-ben in einer General-Versammlung, in welcher fast alle Mitglie-der gegenwärtig waren, zur Sprache. Der Präsident nahm das
thätcr, und durch möglichste Fcsthaltung des heilsamen Prin-cips, in ihrem Wirkungskreise zu bleiben. Durch Uebcrschrci-tung der EHmzen werden die Hulfskräste dissipirt und intensivund extensiv geschwächt; Gutes wird nur dadurch in der Weltgewirkt, wenn Jeder auf seiner Stelle seine Pflicht thutund treu in seinem Berufe ist.
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